BrennerCongress 2012
Vom 16. bis 17. Februar 2012 findet in der Innsbrucker Messe parallel zur Fachmesse Viatec der 5. BrennerCongress statt. Bisher wurde das internationale Symposium in den Jahren 2007, 2008 und 2010 in Innsbruck und 2011 in Bozen abgehalten. An den beiden Kongresstagen referieren internationale Experten über eine Reihe von Themen rund um den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung von Schiene und Straße.
Der erste Vortragsblock widmet sich dem Bau von Bahninfrastrukturen sowie dem Konfliktmanagement und der Streitschlichtung bei deren Errichtung. Zu Beginn wird der Fortschritt beim Brenner Basistunnel erläutert, bevor der Projektverantwortliche des Gotthard-Basistunnels die Herausforderungen bei dessen technischem Ausbau erläutert.
Weiters werden Einblicke in die Streitschlichtung beim Projekt Unterinntal und Erfahrungen von Streitschlichtungsverfahren bei Großbaustellen der ÖBB gegeben. Im Anschluss befasst sich der BrennerCongress mit dem Konfliktmanagement und der Streitschlichtung bei kleinen und großen öffentlichen Bauvorhaben. Tiroler und internationale Fachvortragende werden Lösungen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich präsentiert. Der erste Kongresstag endet mit einer Podiumsdiskussion, an der namhafte Vertreter von Auftraggebern, Auftragnehmern und Ingenieurbüros teilnehmen.
Ein Schwerpunkt des zweiten Kongresstages sind TBM-Vortriebe. Die Referenten berichten über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Maschinentechnik für wechselndes Gebirge, Berechnungs- und Prognosemodelle, Planungsgrundsätze, sowie Risikosphären und Vortriebsprognosemodelle. Parallel zu den TBM-Vorträgen finden zeitgemäße Fachvorträge zum Thema Bauen im Alpinen Raum statt. Forscher werden auf die Naturgefahren Wasser und Muren, und auf diverse Wildbach- und Lawinenschutzbauten in Nord- und Südtirol, aber auch in Europa eingehen.
Der Kongress steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Konrad Bergmeister, Universität für Bodenkultur Wien, Univ.-Prof. Walter Purrer, Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der Leopold Franzens Universität Innsbruck.
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