Tunnel Rastatt – Erfahrungen nach 1000 m Vortrieb

Der Vortrieb der ersten Röhre des Tunnels Rastatt auf der Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel wurde Ende Mai 2016 planmäßig aufgenommen. Nach dem sogenannten fliegenden Start der Tunnelvortriebsmaschine (TVM) und der Durchörterung des sich an die Baugrube anschließenden DSV-Dichtblocks, konnte die ARGE Tunnel Rastatt (Ed. Züblin AG und Hochtief Solutions AG) den Regelvortrieb aufnehmen. Nach knapp 100 m Vortrieb wurde die Bundesstraße 36 erfolgreich unterquert und im Anschluss die Vereisungsstrecke der Federbachniederung bewältigt. Mit einer durchschnittlichen Bruttovortriebsleistung von 11 m pro Tag wurden die ersten 1000 m bis Mitte September 2016 aufgefahren. Der vorliegende Artikel setzt den Projektbericht aus tunnel 1/2016 zum Bau des rund 4,3 km langen Bahntunnels Rastatt fort.

Vortriebsstart in der Oströhre

Der Vortriebsstart für die Oströhre des Tunnels Rastatt erfolgte Ende Mai 2016 aus der Startbaugrube östlich von Ötigheim in den sich direkt anschließenden DSV-Dichtkörper. Hier wurde kurz vor dem Austritt der TVM in den gewachsenen Boden die erste Druckluftintervention durchgeführt, um die Funktionsfähigkeit der Aggregate zu überprüfen und auch den Verschleißzustand der Abbauwerkzeuge sowie des Schneidrads infolge der prinzipiell erhöhten Abrasivität des Dichtkörpers zu kontrollieren. Die Funktionsfähigkeit konnte bestätigt werden. Optisch ließ sich kein...

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