STUVA Nachrichten
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Programmheft STUVA-Tagung’11
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Dr.-Ing. Christian Thienert
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Feststoffbrand im Moment der Auslösung der...
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Praktische Übung der multidisziplinären...
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Reale Löschübung mit multidisziplinären...
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Theoretische Übung unterstützt durch das neu...
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Gewinner des STUVA-Nachwuchspreises Dr. Jan-Niklas...
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Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Ernst-Ulrich Hiersche,...
STUVA-Tagung 2011
Richtigstellung Frühbucherfrist
In der letzten Ausgabe der STUVA-News in tunnel 3/2011 (Mai-Ausgabe) hat sich der Fehlerteufel an der Übersicht der Tagungsgebühren zu schaffen gemacht. Die reduzierten Tagungsgebühren gelten bei Anmeldung vor dem 30. September 2011, nicht bis Ende November wie in der Tabelle fälschlicherweise dargestellt (Tabelle 1).
Umwelt- und Klimaschutz gewinnt einen immer höheren gesellschaftlichen Stellenwert. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung. Der damit ansteigende Bedarf an Mobilität kann wegen der begrenzten Flächen zum großen Teil nur durch unterirdische Verkehrsanlagen realisiert werden. Unterirdische Trassenführungen für den Transport von Menschen und Gütern vereinen in idealer Weise Mobilität bei gleichzeitiger Schonung der Ressourcen und Wahrung des Umwelt- und Klimaschutzes.
Eröffnung
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Ziegler, Vorsitzender des Vorstandes STUVA e. V., Köln
Dr. Friedemann Kunst, Abteilungsleiter Verkehr; Burghard Horn, Referat Verkehrsentwicklungsplanung, Senatsverwaltung Berlin
Zuschauer, Gegner oder Beteiligte? – Die Rolle der Bürger bei Großprojekten
Dr. Hans-Peter Meister, Geschäftsführer IFOK GmbH, Bensheim
Internationale Großprojekte
Steen Lykke, Project Director Tunnel, Femern A/S, DK; Susanne Kalmar Pedersen, Project Leader; Wim Janssen, Project Leader, Rambøl-Arup-TEC Joint Venture, Virum, DK; Dr.-Ing. Karl Morgen, Geschäftsführer, WTM Engineers GmbH, Hamburg
Alain Chabert, Lyon Turin Ferroviare SAS, Chambéry, F; Lorenzo Brino, Lyon Turin Ferroviare SAS, Turin, I
Der Brenner Basistunnel:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Konrad Bergmeister, Vorstand der Brenner Basistunnel Gesellschaft BBT SE, Innsbruck, A
Dr. sc. techn. Bauing. ETH Renzo Simoni, AlpTransit Gotthard AG, Luzern, CH
Liefkenshoek-Eisenbahnverbindung in Antwerpen: Schildvortrieb und Bodenvereisung (Querschläge)
Ing. Johan Mignon, Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, NL Benelux, Antwerpen, B; Dipl.-Ing. Sascha Boxheimer, THV Locobouw/Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Bereich Tunnelbau, Kallo, B; Prof. Dr.-Ing. Joachim Stahlmann, Institut für Grundbau und Bodenmechanik, TU Braunschweig
Dipl. Bau-Ing. ETH/SIA Rolf Gabriel, Abteilungsleiter Untertagbau; Dipl.-Ing. Heinz Schmaus, Projektleiter, IUB Ingenieur-Unternehmung AG, Bern, CH
Dipl.-Ing. Manfred Kicherer, Geschäftsführer; Dipl.-Ing. Niklas Hirche, Projektleiter, Alfred Kunz Untertagebau, München
Sicherheit im Tunnelbau
Dipl.-Ing. Jörn Schwarze, Mitglied des Vorstandes; Dipl.-Ing. Rolf Pabst, Prokurist, Projektleiter Nord-Süd Stadtbahn, Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Köln
Dr.-Ing. Heiko Neher; Dipl.-Ing. Frank Allgäuer, Ed. Züblin AG, Zentrale Technik Tunnelbau, Stuttgart
Dipl.-Ing. Michael Harpf; Dr.-Ing. Klaus Rieker, Bereichsleiter, Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Bereich Tunnelbau, Frankfurt/M.; Dipl.-Ing. Ulf Spod, Obmann für Schacht-, Stollen- und Tunnelbau, BG BAU, Frankfurt/M.
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Markus Thewes; Dr.-Ing. Götz Vollmann, Lehrstuhl für Tunnelbau, Leitungsbau und Baubetrieb, Ruhr-Universität Bochum; Dr.-Ing. Frank Heimbecher, Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Bergisch Gladbach
Dipl.-Ing. Jens Classen, CSC Bauunternehmung AG, Lugano, CH
Rechtsfragen
Markus Vogelheim, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, CBH Rechtsanwälte, Köln
Dr. jur. Bastian Fuchs, LL. M., TOPJUS Rechtsanwälte, Schrobenhausen, Universität der Bundeswehr München; Prof. Dr. jur. Klaus Englert, TOPJUS Rechtsanwälte, Schrobenhausen, Humboldt Universität , Berlin
Junges Forum
Dr.-Ing. Felix Nagel, Zerna Ingenieure GmbH, Bochum
Dipl.-Ing. Jörg Steppuhn; Dipl.-Ing. Andreas Rädle, HOCHTIEF Solutions AG, Frankfurt/M.
Vergleichende Untersuchungen von Stauchelementen für den Einsatz in druckhaftem Gebirge
Dipl.-Ing. Anna-Lena Wiese, Lehrstuhl für Tunnelbau, Leitungsbau und Baubetrieb, Ruhr-Universität Bochum
Bmstr. Dipl.-Ing. (FH) Roland Schorn, Porr Tunnelbau GmbH, Wien, A
Festabend
Brandschutz
Dipl.-Ing. Wolf-Dieter Friebel, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Bonn; Dr.-Ing. Frank Heimbecher, Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Bergisch Gladbach
Dipl.-Ing. Max Lakkonen; Dipl.-Ing. Till Bremke, FOGTEC Fire Protection, Köln
Dr.-Ing. Roland Leucker, Geschäftsführer, STUVA e. V., Köln; Dipl.-Ing. Stefan Kratzmeir, IFAB Ingenieure für angewandte Brandschutzforschung GmbH, Rostock
Dr.-Ing. Jörg Schreyer, Geschäftsführer, STUVAtec GmbH, Köln
Tunnellüftung, Tunnelbetrieb
Dr. Andreas Busslinger, Projektleiter; Dr. Mattia Ferrazzini, Projektleiter; Dr. Peter Reinke, Projektleiter, HBI Haerter AG, Bern, CH
Frank Pochop, Leiter Projektierung und Rohbau; Simon Peggs, Oberbauleiter Rohbau-Ausrüstung, AlpTransit Gotthard AG, Luzern, CH
Ingenieurtechnische Bauwerksprüfung und -überwachung von Tunnel- und Haltestellenbauwerken innerstädtischer U-Bahnsysteme
Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach; Dipl.-Ing. Steffen Leppla, Institut und Versuchsanstalt für Geotechnik, Technische Universität Darmstadt; Dr.-Ing. Ulrich Osthöver; Dipl.-Ing. Volker Pulverich, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
Staub in Bahntunneln:
Ingenieur Robert Lassy, Wiener Linien GmbH & Co KG, Wien, A; Dr.-Ing. Bernd Hagenah; Dr. Johannes Rodler, Gruner GmbH, Wien, A
Maschineller Tunnelbau
Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht, Vorstandsvorsitzender, Herrenknecht AG, Schwanau
Martin Eckert, Geschäftsführer, Robbins GmbH, Göppingen; Shinichi Konda, Chief Engineer, The Robbins Company, Solon, Ohio, USA
AOR Dipl.-Ing. Martin Feinendegen; Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Ziegler, Geotechnik im Bauwesen, RWTH Aachen; Dr. rer. nat. Markus Weh, Marti Tunnelbau AG, Bern, CH; M.Sc. Giovanni Spagnoli, Fugro Consult GmbH, Pfungstadt
Dr.-Ing. Christof Gipperich, HOCHTIEF Solutions AG, Civil Engineering and Tunnelling, Essen; Dipl.-Ing. Gerhard Menke, ARGE Tunnel XFEL, HOCHTIEF Solutions AG, Schenefeld; Dipl.-Ing. Bernd Stüber, Bilfinger Berger Ingenieurbau GmbH, NL Tunnelbau, München
Dr.-Ing. Ulrich Maidl; Dipl.-Ing. Marc Comulada, Senior Engineer, Maidl Tunnelconsultants GmbH & Co. KG, Duisburg; Ing. Adrián Lombardo, Direktor, Constructora Mexicana de Infraestructura Subterránea, S.A. (COMISSA), Mexico City, MEX
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Matthias Pulsfort, Lehr- und Forschungsgebiet Geotechnik, Bergische Universität Wuppertal; Dr.-Ing. Christian Thienert, STUVA e. V., Köln
Dipl.-Ing. Peter Kirchhofer, Abteilungsleiter, Gruner AG, Basel, CH; Dipl.-Ing. Philippe Müller, Leiter Ressort Wasserbau, Axpo AG, Baden, CH; Dipl.-Ing. Manfred Voerckel, Aker Wirth GmbH, Erkelenz
Nord/Süd-Linie Amsterdam – Tunnelvortriebe neben Bohrpfahlgründungen:
Ir. Frank J. Kaalberg, Design Manager; Ir. W.H. Nikolaas C. van Empel, Project Leader Tunnel Design, Adviesbureau Noord/Zuidlijn/Witteveen+Bos, Amsterdam, NL; Ir. Paul P.M.K. Janssen, Contractmanager; Ir. Joost F.W. Joustra, Projekt Leader Tunneling Process, Dienst Noord/Zuidlijn, Amsterdam, NL
Tunnelsanierung / Tunnelertüchtigung
Dipl.-Ing. Stefan Simon, DB ProjektBau GmbH, Frankfurt/M.
Dipl.-Ing. ETH eMBA Matthias Neidhart, Oberbauleiter Cityring, Abteilungsleiter; Dipl.-Ing. ETH Benoit Stempfel, stv. Oberbauleiter, Lombardi AG Beratende Ingenieure, Luzern, CH
Dipl.-Ing. Manfred Thömmes, Projektleiter Pforzheimer Tunnel, DB Projektbau GmbH, Frankfurt/M.; Dr.-Ing. Claus Erichsen, Geschäftsführer; Dr.-Ing. Jens Gattermann, Prokurist; Dr.-Ing. Martin Wittke, Geschäftsführer, WBI GmbH, Aachen
Unterirdisches Bauen in Berlin
Dipl.-Ing. Hans-Christian Kaiser, Bereichsleiter U-Bahn; Dipl.-Ing. Uwe Kutscher, Abteilungsleiter Bautechnische Anlagen, Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG), Berlin
Dipl.-Ing. Georg Breitsprecher, Abteilungsleiter; Dipl.-Ing. Helmut Haß, Geschäftsführer, CDM Consult GmbH, Berlin; Dipl.-Geol. Jörg Seegers, Projektleiter U5, Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG), Berlin
Dipl.-Ing. Paul Erdmann, Amberg Engineering AG, Regensdorf-Watt, CH; Dipl.-Ing. Torsten Brenner, Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG), Berlin; Dipl.-Ing. Josef Schmeiser, ISP Ziviltechniker GmbH, Wien, A; Dipl.-Ing. Michael Weizenegger, SSF Ingenieure GmbH, München
Schlusswort
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Ziegler, Vorsitzender des Vorstandes STUVA e. V., Köln
Exkursionen
Mit dem U-Bahn-Cabrio durch die Berliner Unterwelt
Wer Berlin „von unten“ kennen lernen will, dem bieten wir diese besondere Tour an. Es handelt sich zweifellos um die ungewöhnlichste Rundfahrt Berlins. Mit einem U-Bahn-Cabrio fahren Sie im offenen Wagen mit etwa 35 km/h auf einer wahren Entdeckungsfahrt durch die Berliner U-Bahn-Tunnel. Speziell abgestimmt auf die Teilnehmer der STUVA-Tagung wird die Tour fachkundig begleitet und es werden Erläuterungen zu den Sanierungsmaßnahmen am 100 Jahre alten Berliner U-Bahn-Netz sowie zur Architektur der Haltestellen gegeben. Führung nur in deutscher Sprache.
Neubau der U5 vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor
Der Weiterbau des ca. 2.2 km langen Streckenabschnittes der U5 zwischen den bereits bestehenden U-Bahnhöfen „Alexanderplatz“ und „Brandenburger Tor“ erfolgt im Schildvortrieb und umfasst die 3 Bahnhöfe „Berliner Rathaus“ mit Gleiswechselanlage, „Museumsinsel“ und den Kreuzungsbahnhof „Unter den Linden“. Dieses Projekt ist geprägt von technischen Herausforderungen, beginnend bei der Anbindung an den Bestand am Bahnhof „Brandenburger Tor“ bis hin zur Anbindung an die bestehende U5 am Roten Rathaus. An der Friedrichstraße wird die neue Trasse von der bestehenden U6 gekreuzt, wobei die Errichtung des zugehörigen Kreuzungsbahnhofs „Unter den Linden“ bei lediglich einjähriger Sperrung der Friedrichstraße bzw. Unterbrechung des Betriebes der U6 erfolgen muss. Die Unterquerung der Spree und des Spreekanals sowie die Herstellung des Bahnhofs „Museumsinsel“ werden mit Hilfe von Bodenvereisungen realisiert. Eigentlich wollten wir Ihnen im Rahmen unserer Exkursionen die Besichtigung der Baustellen der Linie U5 ermöglichen. Das ist leider auf Grund von unvorhergesehenen Verzögerungen des Baubeginns nicht möglich. Dennoch bieten wir Ihnen ein attraktives Programm rund um diese höchst anspruchsvolle Baumaßnahme. Gezeigt wird im Rahmen der Besichtigung der U-Bahnhof „Brandenburger Tor“ als Zielbahnhof für die Schildfahrt und Abbindungspunkt an den Bestand. Von dort geht es mit dem Bus weiter zu den archäologischen Fundstätten am zukünftigen U-Bahnhof „Rotes Rathaus“. Abschließend stehen Ihnen die Fachleute vor Ort nach einer Präsentation der baulichen Highlights des Projektes im Sitzungssaal des Roten Rathauses zu einer Detaildiskussion zur Verfügung. Führung nur in deutscher Sprache.
Ostkreuz – Der wichtigste Verkehrsknoten im Berliner Nahverkehr wird umgebaut
Der Bahnhof Ostkreuz gehört zu den am stärksten frequentierten Umsteigebahnhöfen im Berliner Nahverkehrsnetz. Für das Jahr 2015 prognostizieren Verkehrsexperten täglich 123.000 Ein-, Aus- und Umsteiger. Für rd. 411 Mio. Euro wird der Bahnhof unter laufendem Eisenbahnbetrieb bis 2016 umgebaut. Insgesamt 50 verschiedene Bauzustände sind erforderlich, bis eine moderne Verkehrsstation fertig gestellt ist, die dann eine optimale Verknüpfung zwischen mehreren ÖPNV-Systemen (Regionalverkehr, S-Bahn, Straßenbahn, Bus) gewährleistet. Im Infopunkt Ostkreuz wird zunächst umfassend über die komplexe Baumaßnahme informiert, anschließend bietet ein Baustellenrundgang Einblick in bauliche Einzelheiten. Führung nur in deutscher Sprache
Eine „rauchige“ Sache – Die Feuerwehr-Übungsanlage der BVG im U-Bahnhof Jungfernheide
Die Feuerwehr-Übungsanlage im U-Bahnhof Jungfernheide ist seit Juli 2003 in Betrieb und in ihrer Art einmalig in Deutschland. Die 350 m lange Anlage in dem nicht betrieblich genutzten Tunnel Richtung Tegel ist das Meisterstück von Gleisbau-Azubis der BVG. Sie verlegten dort 350 t Schotter, 540 Schwellen, 220 m Stromschiene und bauten eine Weiche zur Überführung eines ausrangierten Vier-Wagen-Zuges ein. Der Tunnelabschnitt ist außerdem mit allen notwendigen betrieblichen Einrichtungen (Not- und Infosäulen, Streckentelefone, Wasserversorgung usw.) ausgestattet. Diese Anlage dient heute zur Personalschulung für das Verhalten im Brandfall sowie zu Fremd- und Selbstrettungsübungen. Der Streckentunnelast ist durch ein Tor von den im Betrieb befindlichen U-Bahnanlagen getrennt. Hierdurch wird es möglich, den Tunnel künstlich zu verrauchen und die Übungen unter sehr realitätsnahen Bedingungen durchzuführen. Dementsprechend finden hier ständig Übungen in Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Rettungsorganisationen (DRK, Technisches Hilfswerk) statt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Das Besichtigungsprogramm besteht aus einem Einführungsvortrag, einem Film über eine Übung und einer Vorführung vor Ort. Führung nur in deutscher Sprache.
Fahrsimulatoren – Virtuelles U-Bahn-Fahren
U-Bahn-Bauen ist eine Sache, U-Bahn-Fahren eine andere. Möchten Sie einmal die Arbeit eines U-Bahn-Fahrers kennenlernen? Dann probieren Sie es doch einfach selbst aus. Nicht im Tunnel, sondern auf dem U-Bahn-Simulator der BVG. Virtuell also, aber täuschend ähnlich einer Fahrt in der U-Bahn-Wirklichkeit. Gewöhnlich absolvieren auf dem Fahrsimulator und dem damit verbundenen Stellwerksimulator die Berliner U-Bahn-Fahrschüler wichtige Teile ihrer Grundausbildung. Fahrlehrer und andere Teilnehmer können die Fahrt der Kollegen in der Simulator-Kabine genau verfolgen und festhalten, wann und wo Bedienungsfehler auftreten. Auch besonders kritische Situationen und Störungen sind simulierbar. Das Besichtigungsprogramm umfasst einen Einführungsvortrag, Besichtigungen des Fahrsimulators und des Stellwerksimulators sowie eine eigene Fahrt im Fahrsimulator. Führung nur in deutscher Sprache.
Baubezogene Stadtrundfahrt
Berlin ist eine Stadt mit vielen Gesichtern, eine Stadt des schnellen Wandels, in der die einzelnen Phasen der baulichen Stadtentwicklung deutliche Spuren hinterlassen haben. Abgestimmt auf die Teilnehmer der STUVA-Tagung liegt der Schwerpunkt dieser Tour auf Verkehrsbauten, die im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Berliner Innenstadt vor und nach 1990 entstanden, sowie Vorratsbauwerken der U-Bahn und innerstädtische Autobahntunnel. Wir laden Sie ein zu einer fachkundig geführten Rundfahrt zu sehenswerten Orten und Bauwerken der Berliner Baugeschichte. Dies sind nicht nur die üblichen „Sehenswürdigkeiten“, sondern es werden mit dieser Tour auch Einblicke in einige Skurrilitäten der Vergangenheit gewährt. Führung nur in deutscher Sprache.
BBI – Der neue Hauptstadt-Airport Berlin Brandenburg International
Das Konzept des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg-International (BBI) sieht einen modernen Flughafen mit kurzen Wegen vor, bei dem das Terminal zwischen den beiden parallel angelegten Start- und Landebahnen liegt. Dieser im Rohbau bereits fertig gestellte Flughafen (Eröffnung geplant für 2012) ist ein einzigartiger Verkehrsknoten und wird als ein Flughafen der neuen Generation gestaltet: kostengünstig, funktional, weltoffen und mit moderner Architektur. Mit dem BBI wird die Hauptstadtregion einen Airport mit besten Verkehrsanbindungen anbieten können: mit eigenem Autobahnanschluss, einem Fernbahnhof direkt unter dem Terminal und einem Anschluss an das Berliner S-Bahn-Netz. Insbesondere der 405 m lange, sechsgleisige ICE-Bahnhof mit seiner 3 km langen Tunnelanlage, steht für eine herausragende Bauleistung. In offener Bauweise wurde 9 m tief ins Grundwasser hinein eine Bahnanlage direkt unter das Hauptterminal gebaut. Die Besichtigung umfasst vor allem die unterirdischen Bahnanlagen sowie einige bauliche Highlights des Flughafens BBI. Führung in deutscher und englischer Sprache.
Innovation pur – der Bau moderner Schienenfahrzeuge
Berlin ist die weltweite Zentrale der Geschäftsführung von Bombardier Transportation. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt in Hennigsdorf Bombardiers größter Engineering- und Produktionsstandort in Deutschland. Neben der Konstruktion und Produktion standorteigener Projekte, werden von hier aus auch andere Standorte in Deutschland und in aller Welt sowie Konsortialprojekte mit anderen Herstellern unterstützt. Bombardier konstruiert, baut und testet am Standort Hennigsdorf elektrische und dieselgetriebene Triebfahrzeuge und Reisezugwagen. Dazu gehören z.B. Züge für die Berliner U-Bahn, elektrische Regionalzüge für die DB AG und Hochgeschwindigkeitszüge für Deutschland und Skandinavien. Bedeutende Innovationen der letzten 100 Jahre kamen unter diversen Firmierungen aus diesem Werk. Diese Tradition setzt der jüngst vorgestellte Hochgeschwindigkeitszug Zefiro 380 fort. Im Rahmen der Besichtigung werden neben einem Standortüberblick die Vorfertigung der Motoren und die Endmontage für die diversen Schienenfahrzeuge gezeigt. Führung in deutscher und englischer Sprache.
Neuer STUVA-Mitarbeiter Dr.-Ing. Christian Thienert
SOLIT2 – Brandversuche und internationaler Workshop in Spanien
Im Rahmen des Forschungsvorhabens „Safety of Life in Tunnels 2“ (SOLIT2) wurde am 22. und 23. Juni 2011 in Aesturien, Spanien, ein internationaler Workshop mit dem Titel “Fire Suppression Systems in Tunnels“ durchgeführt. Der Workshop stand am Ende einer vierwöchigen Versuchsphase, in der im Mai und Juni 2011 insgesamt über 30 Großbrandversuche in einem 600 m langen Versuchstunnel in San Pedro de Anes durchgeführt worden sind. Dabei kamen je zur Hälfte Poolbrände mit Brandlasten bis zu 100 MW sowie Feststoffbrände mit kompletten Lkw-Ladungen (Brandlast 100 MW, bestehend aus Holzpaletten) zum Einsatz. Der Versuchstunnel besitzt einen für Straßentunnel charakteristischen Querschnitt und ist mit einer Ventilationsanlage für Längs- und Halbquerlüftung ausgestattet.
Die Wirkung der Wassernebelanlage konnten die Teilnehmer des Workshops unmittelbar selbst erleben. Trotz der sehr großen Paletten-Brandlast war es nach Aktivierung der Wassernebelanlage möglich, sich dem Brand bis auf 2 bis 3 m zu nähern. Nach übereinstimmender Meinung, insbesondere aus den Reihen der Feuerwehr, wird es durch den Einsatz der Wassernebelanlage erst möglich, sich dem Brand soweit zu nähern, dass ein effektiver Löschangriff durch Einsatzkräfte überhaupt möglich wird.
Forschungsprojekt UpSafety: Training multidisziplinärer Einsatzkräfte – Abschlusskonferenz
Am 30. Juni 2011 fand in Terneuzen, Niederlande, die Abschlusskonferenz des Forschungsprojektes UpSafety statt, bei der dem anwesenden internationalen Fachpublikum und der Öffentlichkeit die wesentlichen Ergebnisse vorgestellt wurden.
Unter Leitung eines multidisziplinären belgischen Teams wurde das Übungsszenario ohne Probleme bewältigt. Im Ergebnis konnten die Opfer schnell evakuiert und die brennenden Pkw effektiv gelöscht werden (Bild 6).
Im Anschluss an die praktische Übung erfolgte in der Hauptwache der Feuerwehr Gent eine Demonstration des theoretischen Teils der multidisziplinären Ausbildung. Als Unfallszenarien waren je ein Brandereignis in einem Straßentunnel, einer U-Bahn-Station und einem Parkhaus zu bewältigen. Zum Einsatz kamen Teams aus den Niederlanden, Belgien und Rumänien, bestehend jeweils aus Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie von Anlagenbetreibern. Die jeweiligen Szenarien wurden den Beteiligten und dem Fachpublikum mit Hilfe des entwickelten Virtual-Reality-Tools visualisiert (Bild 7).
STUVA-Nachwuchspreis – Reisebericht
Anlässlich der Jubiläumstagung zum 50-jährigen Bestehen der STUVA im Juni 2010 unter dem Motto „Vergangenheit trifft Zukunft“ verlieh die STUVA erstmalig den STUVA-Nachwuchs-Preis. Als Sieger des Vortragswettbewerbs im „Jungen Forum“ gewann Dr. Jan-Niklas Franzius von der Ed. Züblin AG den Preis für seinen Beitrag „Geothermische Nutzung von TVM-vorgetriebenen Tunneln“. Die Endauswahl erfolgte aufgrund einer Bewertung durch das Publikum der Jubiläumsveranstaltung, wobei der Vortragsinhalt, die Art der bildlichen Darstellung und die Vortragsweise in die Beurteilung eingingen. Dr. Franzius überzeugte dabei auf allen Gebieten. Zwischenzeitlich konnte er den Preis, eine Reise für 2 Personen nach Dubai, entgegennehmen.
Sie besichtigten bei der „Roads and Transport Authority“ (RTA) insbesondere die hochtechnisierte Busleitzentrale in Dubai (Bild 8). Die RTA betreibt in Dubai mit der kürzlich eröffneten Metro (teilweise noch im Bau) und rd. 1.900 Bussen eines der modernsten Nahverkehrssysteme der Welt.
Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Ernst-Ulrich Hiersche 80 Jahre
Im Juni 2011 vollendete Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Ernst-Ulrich Hiersche sein 80. Lebensjahr.
Prof. Hiersche ist der STUVA seit Beginn seiner ehrenamtlichen Vorstandstätigkeit 1977 eng verbunden. Er hat sich mit seinem breit angelegten Wissensspektrum im Bereich Straßen- und Verkehrswesen stark für die Belange der STUVA eingesetzt und gestaltete ihren Aufstieg aktiv mit. Von 1979 bis 1981 und von 1985 bis 1997 war er Stellvertretender Vorsitzender der STUVA. Seit seinem Ausscheiden aus dem STUVA-Vorstand ist er Ehrenmitglied der STUVA und weiterhin gern gesehener Gast auf den STUVA-Tagungen. Bild 9 zeigt ihn in der Tonhalle Düsseldorf anlässlich des STUVA-Jubiläums zusammen mit den ehemaligen Vorstands- und nun Ehrenmitgliedern Dr.-Ing. Eduard Hamm und Assessor Wilhelm Brand



