Dänemark

Zweites Element des Fehmarnbelt-Tunnels erfolgreich abgesenkt

Das zweite Element für den Fehmarnbelt-Tunnel ist nun abgesenkt und liegt im zuvor ausgehobenen Tunnelgraben. Am Dienstagabend, 23. Juni 2026, begannen fünf Schlepper das mehr als 73 500 Tonnen schwere Betonelement gemeinsam mit dem Spezialschiff IVY in den Fehmarnbelt zu transportieren. Dort wurde es über dem Tunnelgraben mithilfe von Stahlseilen präzise in Position gebracht. In der Nacht zum Freitag begann das eigentliche Absenken.

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Nachrichten | News Vereinigtes Königreich

Bohrstart für Kabeltunnel unter der Themse im Mai 2026

National Grid, der Betreiber des Übertragungsnetzes in England und Wales, baut sein Hochspannungsnetz im Rahmen des Projekts „The Great Grid Upgrade“ aus. Ein Schlüsselprojekt ist ein 2200 m langer Kabeltunnel unter der Themse von Gravesend nach Tilbury. Anfang Mai 2026 hat eine Herrenknecht-Tunnelbohrmaschine vom Typ Mixschild den Vortrieb aufgenommen.

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Schweiz

4. Internationaler Workshop „Injection Technology for Tunnelling“

Am 16. und 17. September 2026 findet im Versuchsstollen Hagerbach in der Schweiz der 4. international Workshop „Injection Technology for Tunnelling“ statt. Das Programm behandelt die Planung, Durchführung und Qualitätskontrolle von chemischen Injektionen beim Tunnelbau. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird darum gebeten, sich so bald wie möglich anzumelden.

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Nachrichten | News Tschechien

Hochtief-Konsortium sichert sich nächste Bauphase für Metro-Linie D in Prag

Ein Konsortium bestehend aus Hochtief CZ, Hochtief Infrastructure, Subterra und BeMo Tunneling hat im April 2026 den Auftrag für die nächste Bauphase der Metro in Prag für die Linie D erhalten. Der Auftrag der Prager Verkehrsbetriebe hat einen Gesamtwert von 1,23 Milliarden Euro; der Hochtief-Anteil beträgt rund 428 Millionen Euro.

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Injektionstechnik | Injection Technology

2. Stammstrecke München: Bohrtechnik für die Hebungsinjektionen im Umfeld der Station Marienhof

Das zentrale Zugangsbauwerk zum neuen Haltepunkt Marienhof der 2. S-Bahn-Stammstrecke wird in Schlitzwand-Deckelbauweise hergestellt. Mit 5 Aussteifungsebenen und einer Tiefe von 42 m entsteht so die bislang tiefste Baugrube Deutschlands mitten in der Münchner Innenstadt. Zusätzlich werden aus der Baugrube am Marienhof heraus auch die Bahnsteigröhren des Haltepunktes und ein Verbindungstollen zur bestehenden U-Bahn U3/U6 in bergmännischer Bauweise unter Druckluft vorgetrieben. Zur Sicherung der Bebauung und zur Kompensation von möglichen Setzungen werden die Gebäude und die bestehenden U-Bahn-Röhren oberhalb der herzustellenden Bahnsteigröhren mit einem Hebungsinjektionsschirm unterfangen.

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Nachrichten | News Schweden

Implenia gewinnt Großauftrag für U-Bahnstation Korsvägen in Göteborg

Im Rahmen des Göteborger Projekts West Link (Västlänken) hat das schwedische Amt für Verkehrsverwaltung (Trafikverket) im Juni 2026 den Ausführungsauftrag „E16 Korsvägen Station“ an Implenia vergeben. Der Auftrag hat ein Volumen von über 270 Millionen Euro und soll im Rahmen eines Cost-plus-Vertragsmodells ausgeführt werden. Der Auftrag umfasst den Bau der Station Korsvägen, einer von drei U-Bahn-Stationen des Projekts West Link.

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Baumanagement | Construction Management Integrierte Projektabwicklung – Teil 1

Partnerschaftliche Projektabwicklung im Tunnelbau

Konventionelle Projektabwicklungsmodelle mit Vergütung von Einheits- oder Pauschalpreisen stoßen, vor allem bei Großprojekten, regelmäßig an ihre Grenzen. Die Gründe sind vielfältig. Die Integrierte Projektabwicklung (IPA) bietet hier einen praxisnahen, kooperativen Ansatz. Besonders für den Tunnelbau, mit seinen geologischen Unsicherheiten, langen Vortriebsstrecken und sicherheitskritischen Rahmenbedingungen kann eine partnerschaftliche Projektabwicklung die Kosten- und Terminsicherheit verbessern und Nachträge sowie Schnittstellenkonflikte vermeiden. Gleichzeitig wird eine lösungsorientierte Projektkultur durch eine zeitgerechte Einbindung der Beteiligten gefördert. Dieser Artikel bildet den Auftakt einer Publikationsreihe zur IPA und stellt die Grundprinzipien der IPA und aktuelle IPA-Tunnelbauprojekte in Österreich und Deutschland vor.

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Nachrichten | News Deutschland

Peter Hingott neuer CEO von Hochtief Infrastructure

Hochtief hat Peter Hingott im Juni 2026 zum neuen Chief Executive Officer (CEO) von Hochtief Infrastructure ernannt. Er tritt die Nachfolge von José Ignacio Legorburo an, der zum Executive Vice President Operations for Europe von Hochtief berufen wurde.

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Sanierung | Redevelopment Deutschland

Sanierung eines Tunnelbauwerks aus dem Jahr 1904 für den modernen Schwerlastverkehr

Der kleine Fluss Holzminde durchzieht das Zentrum der Stadt Holzminden im südlichen Niedersachsen in Deutschland. Die Nähe zum „roten Wasser“, wie die Holzminde im Volksmund genannt wird, prägt die Stadtentwicklung seit Jahrhunderten – und führte bereits 1904 dazu, dass der Fluss auf einer Teilstrecke in einen Tunnel verlegt wurde. So konnte ausreichend Platz für neue Verkehrswege im innerstädtischen Bereich geschaffen werden, und es entstand die heutige Landesstraße L550. Mehr als ein Jahrhundert später steht das historische Tunnelbauwerk erneut im Mittelpunkt eines wichtigen Infrastrukturprojekts, denn die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen.

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