STUVA-Nachrichten
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Übung der multidisziplinären Zusammenarbeit der...
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Reale Löschübung in einem Straßentunnel mit...
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Grünes Gleis
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Die nächste STUVA-Tagung findet vom 6. bis 8. Dezember 2011 (am 5. Dezember findet die nicht öffentliche Mitgliederversammlung und Vorstandssitzung statt) auf dem Messegelände Berlin unter dem Gesamtmotto Unterirdisches Bauen für zukunftsfähigen Umwelt- und Klimaschutz/Underground Construction for Sustainable Environmental and Climate Protection statt (Bild 1). Es werden rd. 1.500 Tunnelbaufachleute aus aller Welt erwartet.
Die tagungsbegleitende Fachausstellung findet in 2011 bereits zu einem frühen Zeitpunkt einen sehr großen Zuspruch. Bei Redaktionsschluss waren bereits ca. 1.200 m² Netto-Ausstellungsfläche vergeben. Interessierte Firmen sollten sich kurzfristig bei der Geschäftsstelle der STUVA melden, um die Chance zu nutzen, ihre Produkte dem fachkundigen Publikum zu präsentieren. Die Kombination von Vorträgen und direkten Kontakten zu den rd. 130 an Planung, Bau und Betrieb von Tunneln beteiligten Partnern in der Ausstellung hat sich bewährt. Auf eine Erhöhung des Quadratmeterpreises wurde in diesem Jahr bewusst verzichtet. Zur Präsentation Ihres Unternehmens wird neben dem bekannten Systemfertigstand in diesem Jahr erstmals eine neue, höherwertige Variante angeboten.
Forschungsprojekt UpSafety: Virtuelles und reales Training multidisziplinärer Rettungskräfte
Seit Oktober 2009 beteiligt sich die STUVA am Forschungsprojekt „UpSafety“. Ziel des Projekts, das von der Europäischen Union im Rahmen des Programms „Civil Protection, prevention and preparedness“ gefördert wird, ist eine Verbesserung der Rettungs- und Zivilschutzmaßnahmen in unterirdischen Anlagen. Dazu werden speziell auf den Einsatz in Straßentunneln, U-Bahnanlagen sowie unterirdischen Parkhäusern abgestimmte Trainingsprogramme für alle beteiligten Einsatzkräfte entwickelt. Neben der STUVA beteiligen sich an dem Forschungsprojekt 5 weitere Partner aus den Niederlanden, Belgien und Spanien: Provinz Zeeland (NL) als Projektkoordinator, Falk AVD (NL), Amberg Infraestructuras SA (E), Westerscheldetunnnel (NL) und Feuerwehr Gent (B).
Im Projekt UpSafety sind unter Berücksichtigung aller bei Notfällen beteiligten Kräfte sogenannte ETE-Programme (Education-Training-Exercise) für Einsätze in Straßentunneln, U-Bahn-Stationen und unterirdischen Parkhäusern entwickelt worden. Das Übungskonzept ist dreistufig aufgebaut, bestehend aus den grundlegenden Bausteinen Ausbildung, Training und abschließenden praktischen Übungen. Zur Unterstützung des theoretischen Trainings ist im Rahmen des Projekts UpSafety eine Software als Virtual-Reality-Tool entwickelt worden. Diese Anwendung ermöglicht eine realitätsnahe Simulation multidisziplinärer Einsätze in unterirdischen Anlagen. Der bislang ausschließlich in praktischen Übungen zu erzielende Lerneffekt kann damit zumindest teilweise bereits im theoretischen Ausbildungsteil erreicht werden, wodurch in der Folge die Kosten für aufwändige praktische Übungen reduziert werden.
Flower Power im Gleis – Neues Netzwerk zur Gleisbegrünung mit Beteiligung der STUVA
Am 28. Januar 2011 fand in den Räumen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) das Gründungstreffen des Grüngleisnetzwerkes statt. Ziel dieses Netzwerks ist die Initiierung der Entwicklung von innovativen Systemlösungen zu Vegetationssystemen und passenden Oberbauformen urbaner Straßenbahngleise sowie die Optimierung von Vegetationssystemen für bestehende Oberbauformen. Diese Bauformen sollen emissionsmindernd wirken hinsichtlich Schall, Erschütterung und immissionsmindernd hinsichtlich Schadstoffen und somit Lösungen für internationale Ballungsgebiete schaffen (Bild 4).
Vortragsveranstaltung Schutz vor Erschütterungs- und Sekundärschallimmissionen bei Schienenbahnen
Unter Leitung und Mitwirkung von Dr. Friedrich Krüger, STUVA e.V., veranstaltet die Technische Akademie Esslingen ein Seminar zum Thema: „Schutz vor Erschütterungs- und Sekundärschallimmissionen bei Schienenbahnen“. Zum Schutz der Bevölkerung müssen in steigendem Umfang Maßnahmen zur Minderung der Erschütterungsimmissionen – und als Folge hiervon – der Sekundärschallimmissionen aus dem ebenerdigen und unterirdischen Bahnverkehr getroffen werden. Das Seminar behandelt den Gesamtkomplex der Entstehung, Ausbreitung und Minderung sowie Messung, Bewertung und Prognose von Erschütterungen und Sekundärschall. In dem Seminar werden konkrete Möglichkeiten zur Untersuchung und Lösung dieser Probleme im Schienenverkehr aufgezeigt. Das Seminar findet vom 12. bis 13. Mai 2011 in Ostfildern-Nellingen statt und richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen, Planungsbüros und Behörden, die sich mit Fragen des Lärm- und Erschütterungsschutzes befassen. Weitere Informationen finden Sie online auf www.tae.de.



