Österreich/Deutschland

EPB-Schild für die Erweiterung der U-Bahnlinie 2 in Wien

Im Auftrag der Wiener Linien, der Betreiberin der Wiener U-Bahn, baut eine Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen Strabag und Porr die Verlängerung der U-Bahnlinie 2 vom Wiener Rathaus in Richtung Süden. Die österreichischen Tunnelbauspezialisten orderten hierfür bei Herrenknecht eine Tunnelbohrmaschine vom Typ EPB-Schild (Earth Pressure Balance Shield).

Das Herrenknecht-Team präsentiert den Vertretern der Wiener Linien, dem Bauherrn, und der bauausführenden Arbeitsgemeinschaft der Strabag und Porr die Tunnelbohrmaschine. Der EPB-Schild für die Erweiterung der U-Bahnlinie 2 in Wien wird zweimal 2,1 Kilometer Tunnel auffahren
Credit/Quelle: Herrenknecht

Das Herrenknecht-Team präsentiert den Vertretern der Wiener Linien, dem Bauherrn, und der bauausführenden Arbeitsgemeinschaft der Strabag und Porr die Tunnelbohrmaschine. Der EPB-Schild für die Erweiterung der U-Bahnlinie 2 in Wien wird zweimal 2,1 Kilometer Tunnel auffahren
Credit/Quelle: Herrenknecht
„Für die vorwiegend tonhaltige Geologie, die wir laut den Voruntersuchungen erwarten, ist der EPB-Schild der optimale Maschinentyp“, erläutert Ralph Lickert, Projektmanager bei Herrenknecht.

Die TBM für die österreichische Hauptstadt hat einen Durchmesser von 6,84 m, eine Länge von rund 120 m und wiegt insgesamt rund 1200 Tonnen. Der Vortrieb startet an der zukünftigen Station Matzleinsdorfer Platz, von wo aus die Maschine 2,1 km Tunnel in Richtung Norden bis unter den Augustinplatz auffahren wird. Anschließend wird die Maschine durch den gebohrten und mit Tübbingen ausgebauten Tunnel zurückgezogen, um vom Matzleinsdorfer Platz die Parallelröhre aufzufahren.

Mit der Erweiterung des Metronetzes reagiert die Stadt Wien auf steigende Bevölkerungszahlen. Bis 2030 sollen mehr als zwei Millionen Menschen in der Stadt wohnen. Nach Angaben der Stadt werden durch die Investitionen in die Linienerweiterungen rund 30 000 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert.

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