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Heslachtunnel in Stuttgart/D

Der ADAC beklagt es, viele Autofahrer ängstigt es, für die Feuerwehren ist es der Super-GAU – noch immer entsprechen viele Verkehrstunnel in Europa...

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Projekt ESIMAS

Workshop für Tunnel-Operatoren

Wie in tunnel 6/2012 (September-Ausgabe) angekündigt, fand im Rahmen des Forschungsprojektes ESIMAS am 20. November 2012 bei der Bundesanstalt für...

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STUVA-Nachrichten | STUVA News

Forschung und Entwicklung

STUVA Nachrichten

Verkehrssicherheitspreis 2012 an STUVA-Mitarbeiter Dr.-Ing. Dirk Boenke verliehen Dr.-Ing. Dirk Boenke, Gruppenleiter Verkehr & Umwelt bei der STUVA, hat im Rahmen des 8. ADAC/BASt-Symposiums „Sicher fahren in Europa“ in Baden-Baden/D den Verkehrssicherheitspreis des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erhalten. Boen­ke belegte mit seinem Team den ersten Platz von insgesamt 5 ausgezeichneten Arbeiten. Mit dem Verkehrssicherheitspreis, der alle 2 bis 3 Jahre vergeben wird, werden wegweisende, anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit ausgezeichnet (Bild 1). Unter Leitung des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) führten Dr. Sebastian Poschadel (Projektleitung), Dr. Dirk Boenke, Dr. Anke Blöbaum und Silke Rabczinski eine Untersuchung zur „Trainierbarkeit der Fahrkompetenz älterer Kraftfahrer im Realverkehr: Eine kontrollgruppenbasierte Evaluationsstudie“ durch. Es wurde gezeigt, dass die Fahrkompetenz von über 70-jährigen Autofahrern durch ein Fahrtraining im Realverkehr längerfristig erhöht werden kann. Durch das Training erreichten sie ein Niveau, das dem Niveau von Fahrern mittleren Alters entspricht. In der Untersuchung wurden mit Begleitung durch einen Fahrlehrer schwierige Fahrsituationen (komplexe Kreuzungen, Linksabbiegen) im Realverkehr geübt. Der Effekt des Trainings blieb auch über einen Zeitraum von 1 Jahr stabil. Die Ergebnisse des Projekts zeigen, dass das Älterwerden nicht zwangsläufig zu einem Ausstieg aus der aktiven Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr führen muss. Über 70-jährige Autofahrer steigerten mit dem Training ihre Fahrkompetenz auf ein Leistungsniveau, das dem jüngerer Autofahrer (Durchschnittsalter 44 Jahre) entspricht. Bei den Ergebnissen zeigten sich auch einige Überraschungen: Für gute ältere Fahrer reichen schon wenige Fahrstunden mit einer Rückmeldung durch den Fahrlehrer aus, um einen Trainingseffekt zu erzielen. Bei sehr guten älteren Fahrern ist überhaupt nur noch eine geringe Verbesserung der Fahrkompetenz zu erreichen. Andererseits zeigte sich aber auch, dass schwache Fahrer von einem Training in besonderer Weise profitieren. Der größte Effekt zeigte sich bei denjenigen älteren Fahrern, bei denen zu Beginn der Untersuchung eher eine schwächere Fahrkompetenz ersichtlich war und die das volle Trainingsprogramm absolvierten. In der Gesellschaft wird immer wieder über altersbezogene Regelungen für die Fahrerlaubnis und den damit bestehenden Konflikt einer Mobilitätssicherung auch im Alter diskutiert. Fahrtrainings sowie Feedbackfahrten im Realverkehr bieten die Möglichkeit, die Fahrkompetenz älterer Fahrer zeitlich zu verlängern und hierdurch die individuelle Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe zu erhalten. Damit ist das Ergebnis des Projektes, welches den Gedanken der Entwicklungsfähigkeit älterer Fahrerinnen und Fahrer durch Training unterstützt, auch politisch von Bedeutung. Das Forschungsvorhaben wurde mit finanzieller Unterstützung durch die Eugen-Otto-Butz-Stiftung untersucht. Der vollständige Forschungsbericht ist in der Schriftenreihe „Mobilität und Alter“ der Eugen-Otto-Butz-Stiftung unter dem Titel „Ältere Autofahrer: Erhalt, Verbesserung und Verlängerung der Fahrkompetenz durch Training“ im TÜV-Verlag erschienen. Eine Kurzfassung kann beim IfADo unter http://www.ifado.de/profil/Mitarbeiter/Poschadel/index.php heruntergeladen werden. STUVA-Tagung ’13 Bereits seit über 45 Jahren stellt die STUVA-Tagung eines der wichtigsten Foren für den gesamten Bereich des unterirdischen Bauens dar. Mit ca. 1.500 Teilnehmern aus bis zu 30 Ländern ist sie eine der weltweit führenden und größten Veranstaltungen auf dem Tunnelbausektor. Die STUVA-Tagung findet im 2-Jahres-Turnus, jeweils Ende November/Anfang Dezember in ungeraden Jahren statt. Am ersten und zweiten Veranstaltungstag präsentieren Fachleute aus der Tunnelbaubranche ca. 35 bis 45 Vorträge. Am dritten Tag sind die Tagungsteilnehmer eingeladen interessante Baustellen und Betriebseinrichtungen von Verkehrsanlagen der Umgebung zu besichtigen (Bild 2). Die nächste STUVA-Tagung findet vom 27. bis 29. November 2013 im ICS Internationales Congresscenter Stuttgart statt. Die Tagung steht unter dem Leitthema: „Tunnel – Infrastruktur für die Zukunft“ Effiziente Infrastrukturen sind unabdingbar für die künftige Entwicklung und das Wohlergehen eines Landes. Sie sind der Schlüssel zu einer gut funktionierenden Wirtschaft und die Voraussetzung dafür, dass Regionen auch künftig Teil eines globalen Marktes sein werden. Aber Mobilität ist nicht nur von zentraler Bedeutung für eine florierende Wirtschaft, sondern gehört auch zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Dies ist in Europa als bedeutsames gesellschaftspolitisches Ziel heute durchgängig anerkannt. So wurden bereits 1996 vom Europäischen Parlament für den Aufbau der Trans­europäischen Verkehrsnetze (TEN) gemeinschaftliche Leitlinien verabschiedet. Die Baumaßnahme „Stuttgart 21“ ist Bestandteil eines von der EU in diesen Leitlinien als „vorrangig“ eingestuften Projektes. Vor diesem Hintergrund und wegen der gestarteten Bauarbeiten an diesem Projekt wurde Stuttgart als Austragungsort der STUVA-Tagung ‘13 gewählt. Weltweit gesehen spielt eine gut funktionierende Infrastruktur eine noch weit größere Rolle: jedes Jahr nimmt die Bevölkerung um ca. 80 Mio. Menschen zu. Im Jahr 2015 werden rd. 10 % der urbanen Bevölkerung in Megastädten mit mehr als 15 Mio. Einwohnern leben. Der damit ansteigende Bedarf an Mobilität kann wegen der begrenzten Flächen zum großen Teil nur durch unterirdische Verkehrsanlagen realisiert werden. Den Verkehr für den Transport von Menschen und Gütern unter die Erde zu verlagern bedeutet aber nicht nur eine Verbesserung der Mobilität. Die Nutzung des Untergrundes verbessert auch die Wohnqualität an der Oberfläche deutlich. Flächen, die durch Umbaumaßnahmen frei geworden sind, ermöglichen darüber hinaus neue Perspektiven für eine nachhaltige Stadtentwicklung. So werden beispielsweise infolge des Projektes Stuttgart ’21 in bester City-Lage über 100 ha Land frei, die für 11.000 neue Wohnungen, für tausende Dauerarbeitsplätze und für die Erweiterung des Schlossgartens genutzt werden sollen. Dem unterirdischen Bauen kommt deshalb unter dem Gesichtspunkt der Zukunftsfähigkeit besonders in Städten, Ballungsräumen und topographisch schwierigen Gebieten eine herausragende Bedeutung zu. In diesem Rahmen werden Beiträge zu folgenden Themenschwerpunkten präsentiert: Tunnelbau in schwierigem Baugrund, aktuelle technische Entwicklungen auf allen Gebieten des unterirdischen Bauens Internationale Großprojekte Planung, Bau, Erhaltung, Sanierung, Nachrüstung, Forschung Sicherheit beim Bau und Betrieb von Tunneln Zukunftsweisende Themen im Tunnelbau wie z.B. Schaffung neuer Leitungstrassen sowie Energiegewinnung und Energienutzung beim Bau und Betrieb von Tunneln Wirtschaftlichkeit, Vertragsgestaltung, Finanzierung; Planungs- und...

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