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Nachrichten | News

Deutschland

Durchschlag im Fildertunnel

Der Fildertunnel verbindet auf einer Länge von 9.5 km den im Talkessel liegenden Stuttgarter Hauptbahnhof mit der rund 155 m höher liegenden Filderebene. Die vier Abschnitte der beiden Tunnelröhren...

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Deutschland

Finaler Doppeldurchbruch am Abwasserkanal Emscher

Mit dem Durchbruch der beiden letzten Tunnelbohrmaschinen in die Zielgrube des Bauabschnitts 40 in Oberhausen sind seit dem 12. Juni 2017 die Tunnel- und Rohrvortriebsarbeiten für den Abwasserkanal Emscher (AKE) abgeschlossen.

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Österreich

Koralmbahn: Letzter Tunnelanschlag

Am 7. Juli 2017 fand der Anschlag für den Koralmbahn-Tunnel Untersammelsdorf in Kärnten, Österreich, statt. Der letzte von sechs Tunneln im Abschnitt zwischen Mittlern und Althofen/Drau stellt laut...

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Schweiz

Ceneri-Basistunnel – Der Einbau der Bahntechnik hat begonnen

Beim Nordportal des Ceneri-Basistunnels hat im Sommer 2017 in der Oströhre der Einbau der Bahntechnik begonnen. Der 15,4 km lange Basistunnel zwischen Camorino und Vezia wird im Verlaufe der nächsten Jahre mit den bahntechnischen Installationen wie Fahrbahn, Fahrleitung, Bahnstrom- und Stromversorgungsanlagen, Telekommunikations- und Sicherungsanlagen sowie der Leittechnik ausgerüstet.

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Malaysia

Kuala Lumpurs MRT Linie 1 ist vollständig in Betrieb

Montag, der 17. Juli 2017, begann für viele Pendler in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur besonders komfortabel – mit der ersten Fahrt in der neuen Linie 1 des „Klang Valley Mass Rapid Transit“-Metro-Systems (KVMRT). Die 51 km lange Metro-Linie verbindet die Hauptstadt mit den umgebenden Gebieten und ist Teil des staatlichen Konzepts, ein belastbares Rückgrat in den öffentlichen Nahverkehr für den Großraum Kuala Lumpur und die Klang-Valley-Region einzuziehen. Die Metro von Sungai Buloh nach Kajang (Linie 1/SBK Line) ist die erste von insgesamt drei geplanten Metro-Strecken.

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Cover Story

Tunnel nach Feuerbach und Bad Cannstatt des Projekts Stuttgart 21

Injektionen zur Begrenzung von Wasserzutritten in anhydritführendes Gebirge

Mehr als 15 km der im Stadtgebiet von Stuttgart liegenden Tunnel des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm liegen im anhydritführenden Gipskeuper, der bei Wasserzutritt quillt. Aufgrund der dabei entstehenden Quelldrücke und der quellbedingten Verschiebungen ist es in der Vergangenheit bei vielen Tunneln zu großen Schäden gekommen. Deshalb werden die entsprechenden Abschnitte der Tunnel im Stadtgebiet von Stuttgart absolut trocken aufgefahren.

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Polyurethanharze und Acrylatgele

Nachweis der Eignung von Injektionsstoffen für abdichtende Gebirgsinjektionen

Im Zusammenhang mit dem Tunnelbau werden mit unterschiedlicher Zielstellung Injektionen ausgeführt. Ein wesentliches Ziel ist die Abdichtung des unmittelbar an den Tunnel angrenzenden Gebirges um einen Wassertransport außen entlang der Tunnelschale zu verhindern. Das ist besonders dann wichtig, wenn mit dem Tunnel sowohl wasserführende als auch wasserempfindliche Schichten des Gebirges durchfahren werden und ein Wassertransport zu den wasserempfindlichen Schichten unterbunden werden muss. Abdichtende Gebirgsinjektionen sind darüber hinaus angezeigt, wenn die Bauweise des Tunnels zwischen offener und geschlossener Sohle wechselt oder zur Unterbindung von Längsläufigkeiten Abdichtungsbauwerke erforderlich werden. Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit der Eignung von Injektionsstoffen für die genannte Zielstellung.

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Forschung & Entwicklung | Research & Development

Schweiz

SCAUT – Kompetenzzentrum für die innovative Nutzung des Untergrundes

Wenn der Platz knapp wird in Großstädten, wird in die „dritte Dimension“ gebaut, schon seit langer Zeit. Der moderne Hochhausbau verdichtet die Stadtzentren in Ballungsgebieten bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts, die ersten Wolkenkratzer erschienen vor beinahe 100 Jahren auf der Bildfläche. Die erst vor wenigen Monaten gegründete Schweizer Initiative SCAUT richten den Blick allerdings nicht in die Höhe: „Die dritte Dimension führt ja eben auch noch in die andere Richtung – nach unten“, so Felix Amberg, Präsident des Fördervereins SCAUT.

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Interview

Interview mit Hongyu Xue, Lovsuns Tunneling

„Diese China-Kanada-Synergie wird unser Wachstum in China wie auch in ausländischen Märkten ankurbeln“

Im Herbst 2014 übernahm das chinesische Unternehmen LNSS (Liaoning Censcience Industry Co. Ltd.) die Caterpillar Tunneling Canada Corporation und erwarb damit sämtliche Rechte am geistigen Eigentum des früheren TBM-Herstellers Lovat. Die neue Firma „Lovsuns Tunneling Canada“ wurde dann in Toronto gegründet. Im Januar 2017 verlagerte Lovsuns die TBM-Produktion aus Kanada nach China in die Werke von LNSS. Der freie Journalist Roland Herr sprach mit Hongyu Xue, Managing Director von Lovsuns Tunneling Canada, über die Gründe für diese Umsiedlung der TBM-Produktionsstätten, über Lovsuns‘ angestrebte Rolle auf dem TBM-Markt in den kommenden Jahren und über seine Meinung zum wachsenden Einfluss Chinas auf dem Gebiet des maschinellen Tunnelvortriebs.

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Fachtagungen | Conferences

ITA-Jahrestagung und World Tunnel Congress 2017 in Bergen

Mehr als 1500 Tunnelbauer aus 52 Ländern trafen sich vom 9. bis 14. Juni 2017 in Bergen, Norwegen. Anlass war die 43. Jahrestagung der ITA (International Tunnelling and Underground Space Association) in Verbindung mit dem World Tunnel Congress (WTC) 2017. Der vom norwegischen Tunnelbaukomitee NFF (Norwegian Tunneling Society) in Zusammenarbeit mit der ITA organisierte Tunnelkongress trug das Tagungsmotto „Oberirdische Herausforderungen – Unterirdische Lösungen“. Von den 74 ITA-Mitgliedsländern waren 52 in Bergen vertreten.

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Produkte | Products

Hahn Kunststoffe

Tübbinglagerung

Für jedes Tunnelprojekt gilt: Tübbinge müssen zur richtigen Zeit am richtigen Platz stehen. Dabei werden besondere Anforderungen an den Transport und die Lagerung der gewichtigen Betonelemente...

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Doka

Concremote: Digitale Beton-Sensortechnologie

Digitalisierung am Bau bringt einen entscheidenden Vorsprung: Laut Studien sind derzeit noch bis zu 57 % der Arbeiten im Bauprozess nicht wertschöpfend, verursacht durch Fehler und Mängel, Warte- und Suchzeiten, schlecht abgestimmte Abläufe und mangelnde Kommunikation. Mit der Digitalisierung kann es künftig gelingen, diese Potenziale zu nutzen. Ermöglicht wird das durch den Einsatz von innovativen Technologien wie Concremote. Die Sensorlösung von Doka liefert Daten zur Temperatur- und Festigkeitsentwicklung von Beton in Echtzeit.

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