Konventionelle Projektabwicklungsmodelle mit Vergütung von Einheits- oder Pauschalpreisen stoßen, vor allem bei Großprojekten, regelmäßig an ihre Grenzen. Die Gründe sind vielfältig. Die Integrierte Projektabwicklung (IPA) bietet hier einen praxisnahen, kooperativen Ansatz. Besonders für den Tunnelbau, mit seinen geologischen Unsicherheiten, langen Vortriebsstrecken und sicherheitskritischen Rahmenbedingungen kann eine partnerschaftliche Projektabwicklung die Kosten- und Terminsicherheit verbessern und Nachträge sowie Schnittstellenkonflikte vermeiden. Gleichzeitig wird eine lösungsorientierte Projektkultur durch eine zeitgerechte Einbindung der Beteiligten gefördert. Dieser Artikel bildet den Auftakt einer Publikationsreihe zur IPA und stellt die Grundprinzipien der IPA und aktuelle IPA-Tunnelbauprojekte in Österreich und Deutschland vor.
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