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Modularer Ingenieurbaukasten für den Tunnelbau

Der Individual- und Güterverkehr wird weiterhin steigen – und dies weltweit. Laut dem deutschen Statistischen Bundesamt leben heute mehr als die Hälfte aller Menschen bereits in Städten und der umliegenden Peripherie. Der Treiber für diese Infrastrukturentwicklungen sind die Globalisierung und Urbanisierung mit der daraus entstehenden Mobilität von Menschen, Rohstoffen und Gütern. Die Anforderungen an den Ingenieurbau sind deshalb enorm gestiegen – auch mit Blick auf die Bauwerke der Verkehrs- und Versorgungsnetze. In diesem Zusammenhang spielen Tunnel- und Brückenbauwerke eine zentrale Rolle. Ihr Bau wird in der Regel international ausgeschrieben, so dass es für die anbietenden Bauunternehmen wirtschaftlich essentiell ist, zuverlässige und exakt definierbare Baumaschinen oder Schalungs- und Gerüstsysteme einsetzen zu können.

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Nachrichten | News Deutschland

Ein Jahr nach der Havarie: Aktueller Stand am Tunnel Rastatt

Ein Jahr nach der Havarie vom 12. August 2017 schreiten die Arbeiten am Tunnel Rastatt weiter voran. Der Rückbau des Betonpfropfens in der Oströhre ist abgeschlossen und das vertiefende Erkundungsprogramm wurde im September 2018 beendet. Das zwischen der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Rastatt (Hochtief und Züblin) und der Deutschen Bahn vereinbarte Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahren zur Klärung der Ursachen des Schadens beim Tunnelvortrieb dauert noch bis Anfang 2019 an.

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Nachrichten | News Italien

World Tunnel Congress Neapel, 3.–9. Mai 2019

Der nächste World Tunnel Congress findet vom 3. bis zum 9. Mai 2019 in Neapel, Italien, statt. Diese Konferenz ist ein besonders wichtiger Event für den Bereich Ingenieurwissenschaften und Geotechnik in Verbindung mit Tunnelbau, der von der International Tunnelling and Underground Space Association (ITA-AITES) und der Società Italiana Gallerie (SIG) gefördert wird. Dieser WTC zeichnet sich durch eine charakteristische und einmalige Perspektive aus, da Themen einbezogen werden, die von der Stadt Neapel und ihrem Kontext und allgemeiner vom italienischen Hintergrund angeregt werden.

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Nachrichten | News Österreich/Slowenien

Karawankentunnel: ASFINAG startet Neubau der zweiten Röhre

Mit dem feierlichen Tunnelanschlag startete die ASFINAG am 18. September 2018 den Vollausbau des Karawankentunnels auf der A 11 Karawanken Autobahn. Mit diesem von der EU kofinanzierten Neubau ist der Gegenverkehrsbereich auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung zwischen Österreich und Slowenien bald Vergangenheit. In den kommenden knapp fünf Jahren wird von beiden Seiten aus die zweite, fast 8 km lange Tunnelröhre ausgebrochen.

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Unterfahrung des Suezkanals in Port Said

Der Straßentunnel unter dem Suezkanal südlich der Stadt Port Said im Norden Ägyptens soll zukünftig das Festland Unterägyptens mit der Halbinsel Sinai verbinden. Das Tunnelprojekt ist Teil des 2014 präsentierten Plans der ägyptischen Regierung zur wirtschaftlichen Entwicklung der Suezkanal-Region. Dabei hat die Regierung unter Präsident Abdel Fattah el-Sisi den Schwerpunkt auf internationalen Handel und die Stärkung der Städte Suez, Ismailia und Port Said gelegt. Durch den Bau der Straßentunnel sollen die derzeitigen erheblichen Verzögerungen durch die vollständige Abwicklung des Schwerlast- und Personenverkehrs über Fähren verbessert werden. Der Artikel beschreibt die Erstellung der beiden etwa 2,9 km langen Tunnelröhren nahe Port Said mit einem Durchmesser von 12,60 m unter nicht alltäglichen Randbedingungen.

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Fildertunnel und Tunnel nach Ober-und Untertürkheim

Der Fildertunnel (Planfeststellungsabschnitt/PFA 1.2) und die Tunnel nach Ober-/Untertürkheim (PFA 1.6a) des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm werden im Auftrag der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH durch die Arbeitsgemeinschaft ATCOST21 gebaut. Die zwei Röhren des Fildertunnels werden den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof mit der Filderebene südlich von Stuttgart verbinden. Die Tunnel nach Ober-/Untertürkheim stellen die Verbindung vom Hauptbahnhof zur bestehenden Strecke im Neckartal und zum neuen Abstellbahnhof in Untertürkheim her. Der Artikel in tunnel 5/2018 gibt einen Überblick über den Stand der Arbeiten sowie einen Ausblick auf die folgenden Baumaßnahmen.

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Gemeinschaftskraftwerk Inn: Technische und vertragliche Herausforderungen

Im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Österreich wird im Engadin und in Tirol am Oberen Inn derzeit das größte Ausleitungskraftwerk in den Alpen erstellt. Mit einem 23 km langen Triebwasserweg und einer Wehrbaustelle direkt auf der Grenze ergeben sich neben den technischen Herausforderungen auch grenzüberschreitende Themen, die zu lösen sind. Der Artikel in tunnel 5/2018 war Bestandteil des Vortragsprogramms auf dem Swiss Tunnel Congress 2018.

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Interview

Zwei Generationen Tunnelbau Dr.-Ing. E.h. Martin und Martin-Devid Herrenknecht im Interview

Die Herrenknecht AG ist ein weltweit erfolgreiches Familienunternehmen mit 5000 Mitarbeitern und der Marktführer nicht nur für Tunnelbohrmaschinen. Seit Gründung der Herrenknecht GmbH im Jahre 1977 durch – wie in der Firmenchronik treffend beschrieben – „Namensgeber, Vorantreiber und Vorstandsvorsitzenden“ Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht, entwickelt sich das Unternehmen dynamisch und überzeugt mit technisch anspruchsvollen Problemlösungen beim Unterirdischen Bauen. Inzwischen ist auch Martin-Devid Herrenknecht, Ingenieur und eines von drei Kindern, in das Unternehmen eingetreten. Selten hat man die Gelegenheit, Vater und Sohn zu einem sehr persönlichen Interview mit spannenden Aussagen zu Markt, Technologien und Zukunft des Tunnelbaus zu treffen.

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Building Information Modeling

BIM-Anwendungsfälle und ihre Umsetzung beim Albvorlandtunnel

Im Streckenabschnitt „Albvorlandtunnel“ des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm werden Bereiche mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM) realisiert. Es wurden folgende umzusetzende BIM-Anwendungsfälle definiert: 3D-gestützte Planung und Kollisionsprüfung (3D), Verknüpfung des Terminplanes mit dem 3D-Modell zur Prüfung des Bauablaufes und terminlicher Kollisionen (4D), Verknüpfung des Leistungsverzeichnisses mit dem 3D-Modell und der Terminplanung (5D) zur Erstellung von Kostenverlaufsanalysen und zur Baufortschrittsüberwachung sowie Leistungsmeldungen, Reporting und Berichtswesen zur übersichtlichen Darstellung der wesentlichen Kennziffern zu den BIM-Anwendungsfällen.

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Building Information Modeling

Neuer Gubristtunnel: Ein Fall für BIM

Der 3.25 km lange Gubristtunnel auf der Nordumfahrung von Zürich (A 1) ist eine neuralgische Infrastruktur im Schweizer Autobahnnetz. Um der chronischen Überlastung des 1985 eröffneten zweiröhrigen Tunnels zu begegnen, wird eine dritte Röhre sowie Lüftungs- und Betriebszentralen gebaut. Der Artikel in tunnel 5/2018 beleuchtet die Eigenschaften und Herausforderungen des Projektes mit einem besonderen Augenmerk auf die BIM-Modellierung der unterirdischen Betriebszentrale.

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