Im Rahmen der Tagung des Centrums für Deutsches und Internationales Tiefbaurecht e. V. (CBTR) in Wien wurde Ende Juni der Tiefbaurechtspreis vergeben. Preisträger 2015 ist Univ.-Prof. Dr.-Ing....
Aus Sicht der Feuerwehr ergeben sich die Risiken bei Brandeinsätzen in Tunnelanlagen primär aus der erforderlichen Eindringtiefe. Die zu erwartende Wärmebelastung der Einsatzkräfte ist dagegen nachrangig einzustufen. Folglich werden die Chancen eines erfolgreichen Einsatzes maßgeblich von der Distanz zwischen den Notausgängen bestimmt.
Über die energetische Aktivierung erdberührter Bauwerke, z.B. Tunnel, lässt sich Erdwärme nutzbar machen. Im Zuge des Ausbaus der Eisenbahnachse München–Verona wurde der im Bereich der Tiroler Gemeinde Jenbach liegende Tunnel in Teilen thermisch aktiviert, um den nahe gelegenen Bauhof mit Wärmeenergie zu versorgen.
Um ein Gasfeld im Atlantik zu erschließen und das gewonnene Gas in einer Anlage an der irischen Nordwest-Küste aufzubereiten, war der Bau einer Gasrohrleitung notwendig, die ein küstennahes Naturschutzgebiet durchlaufen musste. Um dieses unberührt unterqueren zu können, wurde die Führung der Rohrleitung durch den eigens für diesen Zweck zu bauenden Corrib Tunnel beschlossen, der Anfang 2015 inklusive betriebsbereiter Gasleitung fertiggestellt war.
Mehr als 250 Fachleute aus Forschung und Praxis sowie 55 Aussteller folgten Ende Januar 2015 der Einladung von Prof. Dr. Wolfgang Kusterle von der OTH Regensburg zur 11. Internationalen...
Die zentralisierte Tunnelüberwachung bringt neue Herausforderungen für die Operatoren in den Leitstellen mit sich. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der in den Tunneln installierten Datenerfassungs- und Steuerungssysteme führt zu einer ständigen Erhöhung des Datenaufkommens. Für ein effektives, effizientes Handling einer Vielzahl zu überwachender Tunnel ist die passgenaue Visualisierung der Informationen durch die Leitstellensysteme entscheidend.
Vom 10. bis zum 12 Juni 2015 veranstaltete die Swiss Tunnelling Society – Fachgruppe Untertagbau (FGU) des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) – den 14. Swiss Tunnel Congress im Kultur- und Kongresszentrum Luzern. Knapp 800 Besucher nahmen an einem hochklassigen Vortragsprogramm teil, das flankiert wurde durch das Swiss Tunnel Colloquium am Vortag, eine parallele Fachausstellung sowie durch Exkursionen zu aktuellen Schweizer Tunnelbauprojekten am Abschlusstag.
Im April 2015 genehmigte Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum (Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Dubai) eine 15 km lange Erweiterung der Roten Linie von Dubais Metro. Das sogenannte Projekt „Route 2020“ soll an der Nakheel Harbour & Tower Station abzweigen und zum Gelände der Expo 2020 in die Nähe des Al Maktoum International Airports führen. Die künftige Rote Linie verläuft über 11 km und fünf Station als Hochbahn; weitere 4 km mit zwei Stationen liegen unter der Erde.
Mit großer Freude nahm Dr.-Ing. Karl Morgen, 1. stellvertretender Vorsitzender im Vorstand der STUVA – Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen – die Emil-Mörsch-Denkmünze des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins (DBV) entgegen. Der DBV würdigt mit seiner höchsten Auszeichnung das über alle Fachdisziplinen angelegte Wirken von Dr. Morgen.
Einer der Höhepunkte des Workshops „Alternde Tunnel – Sicherheit bei Betrieb und Sanierung“ und des Jahrestreffens der ITA COSUF im kroatischen Dubrovnik war die Vorstellung des Preisträgers des ITA COSUF Awards 2015, des Schweden Karl Fridolf. Der junge Ingenieur und Forscher am Technischen Forschungsinstitut SP (Schweden) wurde für seine Diplomarbeit zum Thema Evakuierung von Bahntunneln geehrt.