Bricht in einem Tunnel Feuer aus, hat die Hitze kaum eine Möglichkeit zu entweichen. Innerhalb kürzester Zeit steigt die Temperatur auf über 1000 °C. Die Hitze kann zu explosiven Abplatzungen des Betons führen und die Stabilität des Bauwerks schwächen. Verhindern lässt sich dies durch die Zumischung von Fasern aus Polypropylen (PP). Doch was passiert eigentlich im Inneren des Betons? Ingenieure der Technischen Universität München (TUM) haben einen Weg gefunden, dies zu messen.
Im April 2015 ist Dr.-Ing. Roland Leucker 50 Jahre alt geworden. Seit 2008 ist er als Geschäftsführer verantwortlich für die STUVA e. V. und seit 2014 auch für die STUVAtec GmbH. Den dafür...
Die Autoren dieses Artikels vertreten die Meinung, dass mechanisierte Verfahren am besten geeignet sind für den Vortrieb des Brenner Basis Tunnels – genauer gesagt: der Einsatz offener oder...
Sandvik Construction Tunneling stellt das Zusatzgerät TCAD+ für die DT- und DD-Serien seiner Untertagebohrgeräte vor, die im Tunnel- und im Bergbau zum Einsatz kommen. Das Gerät TCAD+, ein...
Um eine konzipierte Tunnel-Lebensdauer von 100 Jahren zu überstehen, muss unter anderem das Eindringen von Bergwasser in den Verkehrsraum eines Tunnels verhindert und die tragende Konstruktion vor Bergwasser geschützt werden. Wie das mit Abdichtungen aus Kunststoffdichtungsbahnen (KDB) bei druckdichten bergmännisch hergestellten Tunnelbauwerken funktioniert, veranschaulicht dieser Beitrag.
Eines der weltweit größten Projekte zum Ausbau des innerstädtischen Nahverkehrs wird derzeit in Indiens Metropole Delhi umgesetzt. Hier sind im Rahmen der Ausbauphase 3 der Metro Delhi gerade 19...
Steigende Genauigkeitsanforderungen sowie wachsender Termin- und Preisdruck fordern Mineure und Vermesser immer stärker. In den letzten 15 Jahren wurde in enger Zusammenarbeit mit führenden...
Die Ausstellungsflächen des World Tunnel Congress 2015 in Dubrovnik füllen sich; mehr als 150 Aussteller haben ihre Beteiligung mittlerweile zugesagt; die Standregistrierung ist noch bis 30. April...
An moderne Tunnelvortriebsmaschinen (TVM) werden immer größere Anforderung gestellt: auch längere Strecken in Hartgestein sollen schneller und schneller vorangehen. Moderne TVM, den Projektanforderungen entsprechend konstruiert und gewartet, erreichen und überschreiten durchaus ihre konstruktive Nutzungsdauer von 10 000 Stunden. Bereits seit Jahrzehnten haben TVM Gesamtleistungen von 50 km und mehr erreicht – mit Einzelvortrieben von bis zu 27 km. Mit den heutigen Möglichkeiten kann die Messlatte noch höher gelegt werden.
Ziel des Infrastrukturprojekts AKE Abwasserkanal Emscher ist es, die Abwässer in der Zukunft unterirdisch in ausreichend dimensionierten Haltungen durch das Ruhrgebiet zu den Kläranlagen zu führen und den Fluss Emscher zu renaturieren. Für den Anschluss an den rund 50 km langen Hauptsammler müssen in den angrenzenden Städten die Leitungsnetze angepasst werden. In Gelsenkirchen sind durch den Kanalbau auch Tunnelanlagen der Stadtbahn betroffen, die in den 1970er-Jahren unter Berücksichtigung zu erwartender Einflüsse aus dem Bergbau geplant und umgesetzt wurden. Diese Einflüsse haben bei den Tunnelanlagen zu Spezialkonstruktionen geführt, die nun für die Ertüchtigung besondere Randbedingungen darstellen.