Im Rahmen des erstmalig veranstalteten Forums Injektionstechnik wurde Ende November 2014 in Düsseldorf die in wichtigen Teilen überarbeitete dritte Neuauflage des Merkblatts „Abdichten von Bauwerken durch Injektion“ (ABI-Merkblatt) vorgestellt. Die Neuauflage des ABI-Merkblatts beschreibt den neuesten Sachstand auf dem Gebiet nachträglicher Verfahren zur Behebung von Schäden an der Abdichtung erdberührter Bauteile. Die beschriebenen Materialien und Applikationsverfahren stellen in technischer Hinsicht oft die einzige effektive und wirtschaftliche Möglichkeit zur Schadensbehebung dar, denn für eine ganze Reihe in diesem Zusammenhang eingesetzter Materialien und Verfahren existieren keine Anwendungsnormen oder fachtechnischen Regelwerke.
Vom 1. bis zum 3. Dezember 2015 ist es endlich wieder soweit für die STUVA-Tagung 2015, das internationale Forum für Tunnel und Infrastruktur. Mehr als 1500 Teilnehmer aus über 20 Ländern treffen sich auf diesem wichtigsten Forum des unterirdischen Bauens zum intensiven Gedankenaustausch über Gegenwart und Zukunft der Branche. In 2015 stellt sich die STUVA-Tagung neu auf. Erstmals wird es zusätzlich zur Vortragsreihe „Tunnelbau“ in einer parallelen Veranstaltungsreihe um den „Tunnelbetrieb“ gehen.
Nur wenige Tage nach Buchungsbeginn waren bereits rund 1900 m² Standfläche der tagungsbegleitenden STUVA-Expo von 100 Ausstellern gebucht.
Das Österreichische Nationalkomitee der International Tunnelling Association (ITA) hat im Oktober beim Österreichischen Tunneltag 2014 in Salzburg den Innovationspreis Tunneltag an die...
Wie in den Vorjahren hat die STUVA auch für den Jahreswechsel 2013/14 eine Umfrage zu den laufenden Tunnelbauvorhaben in Deutschland durchgeführt. Das Ergebnis wurde für den Stichmonat Dezember 2013 tabellarisch zusammengestellt und nachfolgend bewertet. Es handelt sich dabei um eine Fortschreibung der für 1978 bis 2013 veröffentlichten Tabellen.
Femern A/S hat europaweit einen Auftrag zur Bodenuntersuchung im Fehmarnbelt ausgeschrieben. Interessierte Auftragnehmer können sich seit Mitte Oktober für die Präqualifizierung bewerben. „Der...
Nichts an diesem 8. Februar 1960 wies darauf hin, dass sich bald etwas ändern sollte. Die rapide wachsende Blechlawine des Wirtschaftswunders verstopfte die schmalen Kopfsteinpflasterstraßen der...
Im Rahmen der STUVA-Tagung 2013 gewann Mag. (FH) Susanne Fehleisen, ÖBB Infrastruktur AG, den Vortragswettbewerb im „Jungen Forum“ mit ihrem Beitrag „Koralmtunnel: Die Umsetzung des Rettungs- und Brandschutzkonzeptes für komplexe Untertagebaustellen am Beispiel des Hauptbauloses“. Der Preis bestand aus einer Reise nach Toronto zu einer außergewöhnlichen Tunnel-Baustelle.
Auf diversen Baustellen wurden die Herstellgenauigkeiten von Schlitzwandlamellen in Bezug auf die Achsabweichungen untersucht. Nach Auswertung verschiedener Messreihen konnte die Normalverteilung nach Gauß als geeignetes mathematisches Modell zur Beschreibung der Häufigkeitsverteilung bestimmt werden. Unter ähnlichen Randbedingungen liefern die ermittelten Parameter gegebenenfalls die Möglichkeit, die zu erwartenden Achsabweichungen bereits im Vorfeld einer Baumaßnahme abzuschätzen.
Als in einem entlegenen Areal im Nordosten Australiens nahe Moranbah ein neuer Kohlebergwerkstandort ausgewiesen wurde, war für die Kohleabbaugesellschaft Anglo American, die Eigentümerin der Mine, insbesondere die Projektplanung und die bis zur Abbauphase benötigte Zeit von Bedeutung. Es galt, innerhalb eines engen Zeitfensters über Schrägtunnel zu einem tiefgelegenen Kohleflöz vorzudringen. Die Gesellschaft entschied sich für den Einsatz einer TVM – etwas komplett Neues im Bergbau der Provinz Queensland.
Tunnel sind heute Bestandteile einer ökologischen und ökonomischen Infrastruktur. Um diese Bauwerke in bestmöglichem Zustand zu halten und das steigende Verkehrsaufkommen aufnehmen zu können, sind Sanierungen wie auch jüngst am Kanaltunnel Rendsburg unabdingbar. In drei Bauphasen werden unter anderem die Instandsetzung des Betons an Sohle und Wänden, Maßnahmen des Brandschutzes, des Straßenbaus, der Entwässerung sowie Maßnahmen an Flucht- und Rettungswegen und technischen Einrichtungen durchgeführt.