Cross River Rail (CRR) ist eine neue, 10,2 km lange Bahnlinie mit zwei 5,9 km langen Tunnelröhren, die unter dem Brisbane River und dem Central Business District (CBD) von Brisbane, Australien, verlaufen. Die neue Strecke wird einen Engpass im Kern des Eisenbahnnetzes beseitigen und den Reiseverkehr in ganz Südost-Queensland verändern. Der Umfang des CRR-Baumaßnahmenpakets „Tunnel, Stationen und Erschließung“ (Tunnels, Stations and Development/TSD) umfasst die Planung und den Bau der zwei Tunnelröhren von der Boggo Road Station im Süden bis zum Nordportal sowie vier U-Bahn-Stationen.
Der Klimaschutz und die geopolitische Situation stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Zum Schutz des Klimas müssen wir den CO2-Ausstoß verringern und den Verbrauch fossiler Energien senken. Der Krieg in der Ukraine führt uns die Abhängigkeit unserer Wirtschaft von fossilen Energien und deren Verfügbarkeit und Kosten sehr deutlich vor Augen und macht Einsparungen noch dringlicher als sie bisher schon waren. Ebenso wird die Bedeutung der Lieferketten sowie der Verfügbarkeit von Rohstoffen auch für die Bauwirtschaft immer deutlicher. Auch durch eine Optimierung der Planung seitens der Bauherrn und der Planer können erhebliche Reduzierungen der CO2-Emissionen, des Energie- und Rohstoffbedarfs und damit auch der Kosten für konventionellen Tunnelbau erzielt werden. Im Beitrag werden Möglichkeiten aufgezeigt und anhand von Beispielen erläutert.
Der 880 m lange Brandbergtunnel bei Winden im Elztal (Baden-Württemberg) ist Teil der Ortsumfahrung B294, die bis 2024 fertiggestellt sein soll. Im Zuge der Vortriebsarbeiten am Brandbergtunnel wurde...
Am 19. März 2022 feierte Dr.-Ing. Karl Morgen seinen 70. Geburtstag. Für die STUVA, bei der er seit 2003 Mitglied im Vorstand und seit 2005 stellvertretender Vorsitzender ist, Anlass genug, Werdegang...
In einer Serie kurzer Beiträge haben wir 2021 in der Zeitschrift tunnel ausgewählte Forschungsergebnisse des Sonderforschungsbereichs „Interaktionsmodelle für den maschinellen Tunnelbau“ an der...
Die Bodenvereisung ist eine hochmoderne Bauweise, die den Eingriff in den Baugrund und die Umgebung deutlich reduziert. Zum Einsatz kommt das Verfahren unter anderem, wenn aufgrund dichter Bebauung oder geografischer Zwänge Bohrungen von der Oberfläche aus unmöglich sind. Bei der Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 ins Europaviertel in Frankfurt a. M. war genau dieser Fall gegeben: In der hochsensiblen, eng bebauten Innenstadtlage galt es bei den Tunnelbauarbeiten, die Bestandsgebäude nicht zu gefährden und den oberirdischen Verkehr nicht zu behindern.
Obwohl die Verwendung von Stahlfasern für Spritzbeton oder Betontübbinge die CO2-Bilanz signifikant verbessern kann, ist deren Einsatz in Europa noch wenig verbreitet. Am Beispiel des Bauloses 16-1 des Schnellverkehrsnetzes Grand Paris Express (GPE) in Frankreich wird dargestellt, wie das Zusammenspiel innovativ denkender Baupartner nicht nur Kosteneinsparungen möglich macht, sondern auch der Umwelt nutzt.
Am Vorabend der STUVA-Tagung 2021 in Karlsruhe konnte endlich wieder die Mitgliederversammlung von STUVA-YEP (STUVA-Forum for Young Engineering Professionals) stattfinden – selbstverständlich unter...
Am 8. Juli 2022 findet das nächste Münchener Tunnelbausymposium an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg statt. Veranstalter sind der Förderverein Konstruktiver Ingenieurbau der Uni und die STUVA.
Nachdem der Swiss Tunnel Congress (STC) aufgrund der Covid-Pandemie in den vergangenen zwei Jahren nicht mit persönlicher Anwesenheit durchgeführt werden konnte, wird der STC 2022 vom 1. bis 3. Juni 2022 nun wieder in bewährter Form im Konzertsaal des KKL Luzern stattfinden.