Die 2,2 km lange Verlängerung der Berliner U-Bahnlinie U5 vom Alexanderplatz bis zum Brandenburger Tor wird seit 2010 im Auftrag der Bundesregierung und des Landes Berlin von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) bzw. deren Tochtergesellschaft, der Projektrealisierungs GmbH U5 durchgeführt. Mit Erreichen seiner Endposition am Brandenburger Tor am 14. Oktober 2015 hat Mixschild „Bärlinde“ seine Vortriebs-Mission in Berlin nun erfolgreich beendet: Hinter der Tunnelbohrmaschine (TBM) liegen zwei parallele, durch die historische Mitte der deutschen Hauptstadt gebaute Röhren mit jeweils 1620 m Länge. Insgesamt wurden dabei 1076 Tübbingringe verbaut.
Nicht einmal mehr Jahr ist es hin, dann wird sich auf der InnoTrans in Berlin vom 20. bis zum 23. September 2016 wieder das Who is Who der internationalen Bahnindustrie versammeln. Auf der InnoTrans 2014 waren knapp 139 000 Fachbesucher aus 146 Ländern auf dem Messegelände unterm Berliner Funkturm vertreten. Von insgesamt 2761 Ausstellern aus 55 Ländern präsentierten rund 250 Unternehmen ihre Leistungen direkt im Themensegment Tunnelbau. Auch im nächsten Jahr bietet das Messesegment Tunnel Construction wieder eine Plattform für Anbieter von Bauprodukten, Tunnelbohr- und Reinigungsmaschinen sowie Kommunikations-, Brandschutz- und Sicherheitstechnik.
In Doha, der Hauptstadt des arabischen Emirates Katar, sind 21 Herrenknecht-Tunnelbohrmaschinen (TBM) im Einsatz bzw. in der Vorbereitung dazu. Mit großem Aufwand wird hier das Metro-Netz ausgebaut, um auf die kommenden sportlichen Großveranstaltungen vorbereitet zu sein und eine moderne Infrastruktur zu schaffen. Das derzeit geplante Metronetz der ersten Phase ist in drei Hauptlinien – die Rote, Grüne und Goldene Linie – eingeteilt. Mit ihnen sollen die wichtigsten Viertel der Stadt verbunden werden.
Der Steinbühltunnel ist einer von zwei Tunneln im rund 15 km langen Planfeststellungsabschnitt 2.2 auf der Neubaustrecke (NBS) Wendlingen–Ulm. Ein halbes Jahr früher als geplant, wurde am 6. November 2015 der Durchbruch des Steinbühltunnels am Portal Todsburg gefeiert.
Das Bauwesen trägt weltweit mit rund einem Drittel zum Treibhauspotenzial bei, hat einen Anteil von rund 40 % am globalen Energiebedarf und einen Anteil am Abfallaufkommen von über 50 %. Tunnelausbruchmaterial und dessen möglichst hochwertige und vollständige Verwertung stellt in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems durch Steigerung von Effizienz und Effektivität dar.
Wer über Prof. Dr.-Ing. Alfred Haack zum 75. Geburtstag ein paar Zeilen schreiben möchte, der hat es eigentlich ganz leicht. Schon eine erste flüchtige Literaturanalyse liefert genug Stoff über...
Am 27. und 28. August 2015 fand in Berlin eine zweitägige Fachtagung zum Thema „Vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV“ statt. 61 Teilnehmer verfolgten ein interessantes Programm, das von neun...
Vom 1. bis zum 3. Dezember 2015 findet die STUVA-Tagung 2015, das internationale Forum für Tunnel und Infrastruktur, in Dortmund statt. Erstmals in diesem Jahr wird dabei die Vortragsveranstaltung zum Tunnelbau um eine parallele Vortragsreihe zum Tunnelbetrieb in einem separaten Saal ergänzt. Insgesamt werden im Rahmen der diesjährigen STUVA-Tagung mehr als 60 Vorträge präsentiert.
Mit einem Vortrieb durch einen Berghang in der Zentraltürkei bei einer Überdeckung von 600 m gilt das Kargı Kızılırmak Wasserkraftprojekt als eines der anspruchsvollsten Projekte, die jemals in der Region fertiggestellt wurden. Der Standort des Projekts befindet sich am Fluss Kızılırmak im Bezirk Beypazarı der türkischen Provinz Ankara.
Der Boßlertunnel wird im Planfeststellungsabschnitt 2.2 „Albaufstieg“ als Teil der Neubaustrecke (NBS) Wendlingen–Ulm im Rahmen des Ausbaus der „Magistrale für Europa“ (Zentraler europäischer West-Ost-Eisenbahnkorridor) als einschaliger Tunnel mittels Tunnelvortriebsmaschine (EPB-TVM) aufgefahren. Sein Ausbruchdurchmesser beträgt 11,39 m. Der Ausbau der zwei Tunnelröhren erfolgt mit 45 bzw. 65 cm dicken Stahlbetontübbingen. Die Streckenlänge je Röhre beläuft sich auf 8806 m. Insbesondere die prognostizierten druckhaften Gebirgsverhältnisse und Karsterscheinungen gehören zu den ingenieurstechnischen Herausforderungen. Innerhalb der ersten sieben Monate, von April bis Oktober 2015, wurden 2959 m aufgefahren und 1457 Tübbingringe eingebaut.